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Bühl (hr) Der Vorsitzende der Gesellen-Prüfkommission Stefan Huck und der Gesellen-Beisitzer Martin Gramling hatten am Freitag erstmals die Chance, für den Beruf einer Anlagenmechanikerin/eines Anlagenmechanikers vor insgesamt 60 Schülerinnen und Schülern der zweijährigen Berufsfachschule aus den Fachrichtungen Metall- und Elektrotechnik sowie vom Technischen Gymnasium Fachrichtung Umwelttechnik vorzustellen. Hintergrund ist, dass die Schüler der zweijährigen Berufsfachschule und des technischen Gymnasiums keine Vorverträge für einen anschließenden Ausbildungsplatz haben, sich im Laufe ihrer Schulzeit um eine Lehrstelle beziehungsweise Studienplatz bewerben müssen. Da einige bei der Suche eines Ausbildungs-/Studienplatzes noch nicht erfolgreich waren, haben sich Eberhardt Brach und seine Kollegen Siegfried Peter (Elektrotechnik, auch für Anlagenmechaniker), Swen Siegel (Elektrotechnik), Jürgen Jerger und Stefan Zimmer (Fertigungstechnik) überlegt, wie sie die jungen Menschen schulintern unterstützen können. Herausgekommen ist die Idee, in etwa zur ursprünglichen Berufswahl passende Berufe durch Vertreter der jeweiligen Innung vorstellen zu lassen. Geplant ist, die Initiative der Gewerbeschule jährlich zu wiederholen, so Eberhardt Brach nach der ersten Inforunde.

Huck und Gramling betonten, dass eine erfolgreiche handwerkliche Ausbildung das Fundament für ein späteres erfolgreiches Berufsleben darstellt und für einen engagierten Anlagenmechaniker gute Karrierechancen bestehen, wenn er es will.

Wir haben einen schönen, abwechslungsreichen, anspruchsvollen und zukunftssicheren Beruf, der zunehmend hinsichtlich der Steuerung von der Elektronik erobert wird.

Meine Kollegen und ich haben weitaus mehr Anfragen von Architekten, die ein Angebot für neuen Auftrag haben wollen, wir aber mangels Mitarbeiter keine neuen Aufträge annehmen können. Da wir mit Gas und dem Lebensmittel Trinkwasser umgehen suchen wir händeringend neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sorgfältig und zuverlässig arbeiten wollen, denen nach der Gesellenprüfung ein sicherer und gut bezahlter Job winkt, warb Huck bei den jungen Menschen.

Wenn nur zwei oder drei Jugendliche sich um einen Ausbildungsplatz bewerben, war es eine erfolgreiche Aktion, die aus Sicht der SHK-Innung gerne wiederholt werden kann, bilanzierte Huck.