Ausbildungsmesse in der Gustav-Heinemann-Schule war ein Heimspiel

Überaus erfolgreich verlief die Ausbildungsmesse an der Gustav-Heinemann-Schule aus Sicht der SHK-Innung. Schulleiter Andreas von der Forst bedankte sich bei den zahlreichen Vertretern des Handwerks, der Industrie und sozialen Einrichtungen für ihre Beteiligung, darunter der Stand der Innung für Klempnerei, Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik Rastatt/Baden-Baden/Bühl. Von der Forst begrüßte den Geschäftsführenden Schulleiter Wolfgang Noller, den Kundenbereichsleiter Stefan Vogt, sowie Mathias Weihrauch vom Kiwanis Club Rastatt. Weiterhin dankte er Fachlehrer Karl-Heinz Grau für die perfekt organisierte Ausbildungsmesse.




Hintergrund des guten Verlaufs ist, dass vor drei Jahren die Schulsozialarbeit der Stadt Rastatt mit der Idee an die SHK-Innung herangetreten ist, Jugendlichen der Klassen 7 und 8 einen praktischen Einblick in den Beruf einer Anlagenmechanikerin / eines Anlagenmechanikers zu geben. Die Idee wurde vom Obermeister Hans-Albert Fritsch aufgegriffen und vom Ausbildungsbeauftragten der Innung, Martin Schweikhardt, in Zusammenarbeit mit der Gewerbeschule Bühl realisiert. Zweimal jährlich wird die Jugendwerkstatt für jeweils 12 Jugendliche aus Rastatt, Baden-Baden und Bühl an drei aufeinander folgenden Samstagen von 10 – 13 Uhr angeboten.




Dass dies ein gangbarer Weg zur Nachwuchssicherung ist, zeigte sich bei der heutigen Veranstaltung. Ein Mädchen und fünf Jungs waren von den vermittelten Inhalten der Jugendwerkstatt so begeistert, dass sie sich konkret für den Beruf interessieren und sich am Stand der Innung nach einem Praktikums- beziehungsweise Ausbildungsplatz erkundigten.

Insgesamt war die Nachfrage nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen deutlich höher als bei vorherigen Veranstaltungen an anderen Orten, resümierten Martin Schweikhardt und Michael Hoffmann. Die vergleichsweise hohe Nachfrage ist nach Einschätzung von Martin Schweikhardt auf die gute Vorarbeit der Schulsozialarbeiterinnen sowie der Lehrerinnen und Lehrer zurückzuführen.